Monika Brand

Wie bist du auf das
Eishockey gestossen?
Durch meine beiden Brüder
Was hat dich bewegt,
diese Sportart zu betreiben?
Das Tempo und die Komplexität dieses
Sports
Seit wann spielst du
Eishockey?
1998
Ist es für dich ein
Erfolgssport?
Für mich persönlich nicht mehr. Ich
spiele nur noch zum Spass. Sicherlich will ich möglichst jedes Spiel gewinnen,
aber ich kann und will nicht mehr so viel Zeit ins Eishockey investieren, wie
ich das noch vor ein paar Jahren gemacht habe. In so einem Fall muss man halt
auch seine Ziele revidieren.
Wo siehst du in dieser
Sportart Fan und Aktion?
Der Spass ist mir sehr wichtig und
Action gehört sowieso zum Eishockey.
Wie sehen deine Ziele für
die nächsten 5 Jahre?
Weiterspielen, Spass haben – und
trotzdem möglichst viele Erfolge feiern.
Was war dein grösstes
Erfolgserlebnis?
-
Aufstieg LKA mit den ZSC Lions
-
Aufstieg LKB mit Bern 96
-
B-Nati
Käme ein
Auslandaufenthalt in Frage?
Nein
Wenn ja, warum, aus
welchem Grund?
-
Wie steht’s mit deiner
Freizeit?
Da ich einen anspruchsvollen Beruf habe
sowie Eishockey und Unihockey spiele, bleibt nicht mehr viel Freizeit übrig. Die
Zeit, die ich habe, geniesse ich aber in vollen Zügen.
Wie bringst du
Schule/Beruf mit dem Eishockey unter einen Hut?
Das ist bei mir ein schwieriges Thema.
Da ich als Sportjournalistin unregelmässig und oft am Wochenende arbeite, bin
ich auf Kompromisse mit meinem Trainer und meinem Team angewiesen. Ich kann
nicht bei jedem Spiel und bei jedem Training dabei sein. Bei den GCK Lions kommt
man mir hier aber stark entgegen.
Kommst du manchmal an
Grenzen, dass dir alles zu viel wird?
Das gab es auch schon. Aber ich habe
gelernt, im richtigen Moment die Notbremse zu ziehen.
Was würdest du im
Eishockey verändern, damit es populärer würde?
Das Eishockey an sich ist in der Schweiz
ja schon ziemlich populär. Das Interesse würde wahrscheinlich noch steigen, wenn
man mehr Spiele im öffentlichen Fernsehen zeigen würde. Das Fraueneishockey im
Speziellen müsste mehr in den Medien vorkommen. Das passiert aber nur, wenn sich
mehr Leute fürs Fraueneishockey interessieren. Es ist ein Teufelskreis.
Was gefährdet in deinen
Augen das Fraueneishockey?
Das viele Vereine gegeneinander arbeiten
und einander die Spielerinnen abluchsen. Dadurch gehen viele Teams zugrunde.
Was sollte unternommen werden, damit die
Sportart bei Frauen auch als Beruf zählen würde und man davon verdienen könnte?
Das Fraueneishockey müsste populärer
werden. Ich glaube allerdings nicht, dass man in der Schweiz jemals als Profi
leben kann. Andere Länder haben da eine ganz andere Einstellung zum
Fraueneishockey und auch ganz andere Möglichkeiten, um den Sport allgemein zu
fördern.
Bei welchen Vereinen hast
du bereits gespielt?
HC Gstaad-Saanenland, EHC Bern 96, ZSC
Lions, GCK Lions
Hast du eine eigene
Homepage?
Nein
Kennst du noch weitere
Homepages von Vereinen wo du gespielt hast oder Spielst?