Kerstin Oberhuber

Interview

Wie bist du auf das Eishockey gestossen?

Meine Großmutter war Jugendleiterin des Salzburger Eishockeyvereins. Daher war ich fast jeden Tag in der Eishalle.

Was hat dich bewegt, diese Sportart zu betreiben?

Meine ganze Familie ist Eishockeyverrückt. Als kleines Kind war es die Ausrüstung und die Schnelligkeit des Sports die mich fasziniert hat. Nach einiger Zeit war ich nicht mehr vom Eis zu holen.

Seit wann spielst du Eishockey?

Seit meinem 4. Lebensjahr, also schon 17 Jahre

Ist es für dich ein Erfolgssport?

Für mich ist Eishockey ein Erfolgssport. Man erlebt viele Dinge die man ohne den Sport nicht erleben würde. Man reist viel und lernt andere Länder, Sitten und Sportler kennen.

Wo siehst du in dieser Sportart Fan und Aktion?

Eishockey ist die schnellste Mannschaftssportart der Welt. Das Zusammenspielen mit anderen macht großen Spaß. Durch die Schnelligkeit des Spiels und schönen Kombinationen kommt der Fun am Eis automatisch.

Wie sehen deine Ziele für die nächsten 5 Jahre?

Ich hoffe unser Nationalteam kann sich bei der Heim WM Division 1 in Graz gut behaupten und vielleicht sogar um eine Medaille mitspielen. Weitere Ziele sind irgendwann den Aufstieg in die A-Gruppe zu schaffen und die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Sochi 2014.

Was war dein grösstes Erfolgserlebnis?

Definitiv der Aufstieg von der Dritten WM Gruppe in die Zweite und dann letzte Saison der Aufstieg von der Zweiten Gruppe in die Erste.

Käme ein Auslandaufenthalt in Frage?

Ja käme für mich auf jeden Fall in Frage.

Wenn ja, warum, aus welchem Grund?

Es ist eine Möglichkeit sich weiter zu entwickeln und Neues kennen zu lernen.

Wie steht’s mit deiner Freizeit?

Im Winter habe ich natürlich nicht so viel Freizeit. Ich muss mir alles gut einteilen wenn man bedenkt, dass ich 4 Mal die Woche Training habe und am Wochenende Spiele. Die meisten meiner Freunde spielen mit mir in der Mannschaft, somit ist es leicht sich mit ihnen zu treffen, weil wir uns sowieso beim Training sehen.

 

Wie bringst du Schule/Beruf mit dem Eishockey unter einen Hut?

Das geht sich bei mir alles sehr gut aus. Ich gehe in ein Sportgymnasium, das es mir ermöglicht, wenn es sein muss, auch mehrere Wochen von der Schule fern zu bleiben. In dieser Schule haben wir weniger Schulstunden als in einem normalen Gymnasium, das heisst es bleibt mehr Zeit um zu trainieren und lernen.

Kommst du manchmal an Grenzen, dass dir alles zu viel wird?

Das kommt selten vor.

Was würdest du im Eishockey verändern, damit es populärer würde?

Es müssen viel mehr Junge Mädchen auf diesen Sport aufmerksam gemacht werden und man sollte versuchen den Sport auch der Öffentlichkeit näher zu bringen. z.B. über Zeitung und Fernsehen.

Was gefährdet in deinen Augen das Fraueneishockey?

Eines der größten Probleme im Fraueneishockey ist sicherlich die Suche nach Sponsoren. Es ist schwer Sponsoren zu finden, die den Sport finanzieren wollen weil der Werbeeffekt nicht gegeben ist. Viele Teams haben daher nicht genug Geld und müssen den Betrieb einstellen.

Was sollte unternommen werden, damit die Sportart bei Frauen auch als Beruf zählen würde und man davon verdienen könnte?

Wenn die Sportart populärer wird, kann man für Firmen werben, die dann wiederum ihr Geld zur Verfügung stellen. Das Niveau würde sicherlich steigen, denn die Spielerinnen könnten sich dann nur auf das Eishockey konzentrieren und damit würde die Sportart populärer werden....

Bei welchen Vereinen hast du bereits gespielt?

Jungs: EC Kaindl Salzburg, Red Bull Salzburg

Damen: Ravens Salzburg (AUT), ESC Planegg (GER), Tappara Tampere (FIN)

Hast du eine eigene Homepage?

nein

Kennst du noch weitere Homepages von Vereinen wo du gespielt hast oder Spielst?

www.dameneishockey.at

www.esc-planegg.de